Finsternis

Finsternis

Auf dem Rücken lag ich im Bett. Etwa einen Meter über mir, vom Fußende des Bettes her kommend, bemerkte ich eine schwarze Wolke, die langsam auf mich zukam. Sie löste ein großes Grauen in mir aus, und ich war nicht imstande, auch nur ein einziges Körperglied zu bewegen.

Auch konnte ich niemanden rufen.

Ich bekam meinen Mund trotz großer Mühen nicht auf. Nun war die Wolke direkt über mir und senkte sich langsam herab. Todesängste stand ich aus und merkte, wie sie in meinen Körper eindrang.

Dann kam mir ein flehendes, vielleicht auch schutzsuchendes „Mama“ über die Lippen.

Verdutzt und erschrocken war ich darüber, denn es war nicht meine Stimme, sondern die Stimme eines sehr kleinen Kindes.

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